David Pia - Violoncellokonzerte d'Albert, Bruch, Dohnányi

David Pia, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer

Label: FARAO classics

Erschienen: 2015

Katalog-Nummer: FARAO classics CD B108089

USB-Stick
5CH

Kurzbeschreibung

David Pia war Preisträger des Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau, Solocellist im Gustav Mahler Jugendorchester, Partner des legendären Kammermusikers Menahem Pressler: An Höhepunkten fehlt es wahrlich nicht in David Pias noch junger Karriere. David Pia setzt bei der Auswahl seines ersten Albums als Solocellist mit Orchester nicht einfach auf die populären Konzerte von Haydn, Schumann, Saint-Saens, Dvorák, Prokofieff oder Schostakowitsch, sondern auf Wiederentdeckungen einst hoch geschätzter Meisterwerke der herbstlich ausklingenden romantischen Epoche.

Beschreibung

Bridges of Tradition - David Pia spielt d’Albert, Bruch und Dohnányi 


Was eine große musikalische Tradition ist, weiß David Pia von Kindheit an, denn sein Großvater war der legendäre Dirigent, Organist und Leiter des Münchener Bach-Chors Karl Richter.


So setzt er denn auch bei der Auswahl seines ersten Albums als Cellosolist mit Orchester nicht einfach auf die populären Konzerte von Haydn, Schumann, Saint-Saëns, Dvorák, Prokofieff oder Schostakowitsch, sondern auf Wiederentdeckungen einst hoch geschätzter Meisterwerke der herbstlich ausklingenden romantischen Epoche.


D’Alberts hochvirtuoses Konzert von 1899 hat seine Stärken in der instrumentalen Eleganz, zauberhaften Melodik und feinsinnigen Harmonik.


Dohnányis Konzertstück von 1904 dagegen besticht mit pathetischer Leidenschaftlichkeit, mit Steigerungen und Kontrasten, einem Zug ins symphonisch Gewaltige. Bruchs Canzone indessen umfängt mit jener unschuldigen Schönheit und Wärme, die für Bruch so typisch ist. Kol Nidrei, ein elegisches Stück nach hebräischen Melodien, gehört zu Bruchs berühmtesten Werken.

Biografien

David Pia
möchte seine Zuhörer an einen Ort mitnehmen, „wo die Zeit stillsteht oder zumindest das Zeitgefühl verändert ist, in eine innere Welt, wo jeder nah bei sich ist, und wo ich mich am liebsten aufhalte“. Sein Spiel wird von Kritikern als beflügelt, von innigster Konzentration, außergewöhnlich sensitiv und anmutig, formbewusst und gesanglich phrasierend, aber auch spontan mitreißend beschrieben. 1982 in der Schweiz in eine musikalische und kulturell aktive Familie geboren, wuchs Pia in Basel auf und begann fünfjährig mit dem Cellospiel. Mit 11 Jahren begegnete er Antonio Meneses, bei dem er zunächst Privatschüler wurde und dann an der Musikakademie Basel seine offizielle Ausbildung absolvierte. Meneses prägte ihn nicht nur hinsichtlich des Strebens nach vollendeter instrumentaler Makellosigkeit, sondern vor allem dahingehend, dass der musikalische Ausdruck, die bewusst zusammenhängende, stilistisch treffsichere Gestaltung immer den Hauptfokus bildet, auch in sogenannter Virtuosenmusik. Anschließend studierte Pia noch bei Clemens Hagen am Mozarteum Salzburg, was seine Perspektive noch wesentlich erweiterte. Neben den solistischen Auftritten, die das Zentrum seines Wirkens bilden, gilt David Pias besondere Liebe der Kammermusik.
Zu den Begegnungen, die ihn nachhaltig geprägt haben, gehören – neben seinem einstigen Kammermusikmentoren Gérard Wyss – Claudio Abbado, Bobby McFerrin und Kit Armstrong. 2006-08 wirkte David Pia zudem als Solocellist im Münchner Rundfunkorchester mit. 2007 war er Preisträger des Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau, 2010 gab er sein Debüt-Recital beim Lucerne Festival, 2015 wurde er mit dem Swiss Ambassador’s Award ausgezeichnet und nahm seine Debüt-CD auf.
In David Pia verbinden sich Tradition und Vision, er schlägt die Brücke von der Verehrung für seinen Großvater Karl Richter, den legendären Münchner Bach-Dirigenten und –Organisten, in eine Zukunft, deren Panorama unendlich ist. Entscheidend ist für ihn, das bekannte Repertoire dauerhaft um interessante Werke zu erweitern und niemals das Abenteuer des Unbekannten aus dem Auge zu verlieren. In seiner Freizeit spielt David Pia Tennis und begeistert sich für die Kunst des gleichaltrigen Baslers Roger Federer. David Pias Motto als Mensch und Musiker ist von Bobby McFerrin inspiriert, seitdem sie im Duo musizierten: „Natürlich ist eine makellose Technik unerlässlich. Doch im Vordergrund steht nicht Perfektion, sondern immer die Freude am Leben und an der Musik.“


Münchner Rundfunkorchester
1952 gegründet, hat sich das Münchner Rundfunkorchester im Lauf seiner über 60-jährigen Geschichte zu einem Klangkörper mit einem enorm breiten künstlerischen Spektrum entwickelt. Konzertante Opernaufführungen im Rahmen der Sonntagskonzerte und die Reihe Paradisi gloria mit geistlicher Musik des 20. und 21. Jahrhunderts gehören ebenso zu seinen Aufgaben wie Kinder- und Jugendkonzerte, unterhaltsame Themenabende unter dem Motto „Mittwochs um halb acht“ oder die Aufführung von Filmmusik.
Die bisherigen Chefdirigenten des Münchner Rundfunkorchesters waren Werner Schmidt-Boelcke, Kurt Eichhorn, Heinz Wallberg, Lamberto Gardelli, Giuseppe Patané, Roberto Abbado und Marcello Viotti.
Seit 2006 ist Ulf Schirmer Künstlerischer Leiter des Münchner Rundfunkorchesters. Mit einem Programm, das unter anderem die Uraufführung von Auftragswerken in der Reihe Paradisi gloria sowie interessante Wiederentdeckungen im Bereich der Oper und Operette umfasst, setzt er neue inhaltliche Akzente. Zudem engagiert sich das Münchner Rundfunkorchester intensiv in der Nachwuchsförderung: 2006 begann z. B. die Kooperation mit der Theaterakademie August Everding.
Regelmäßig tritt das Münchner Rundfunkorchester auch bei Gastkonzerten in Erscheinung. Dabei hat es mit Künstlern wie Edita Gruberová, Andreas Scholl und Fazıl Say zusammengearbeitet; bei den Salzburger Festspielen begleitete es Anna Netrebko, Plácido Domingo, Elīna Garanča und Juan Diego Flórez.


Ulf Schirmer
Seit September 2006 ist Ulf Schirmer Künstlerischer Leiter des Münchner Rundfunkorchesters, mit dem er ein weites Repertoirefeld abgesteckt hat: von Operette, Oper, Melodram und Filmmusik bis hin zur geistlichen Musik des 20./21. Jahrhunderts in der Reihe Paradisi gloria, die auch ein Forum für die Uraufführung von Auftragswerken bietet.
Auf CD legte Ulf Schirmer gemeinsam mit dem Münchner Rundfunkorchester hochkarätige Sängerporträts, aber z. B. auch Operetten-Gesamtaufnahmen im Rahmen seines Lehár-Zyklus’ und Repertoire-Raritäten wie Lortzings Oper Regina oder Walter Braunfelsʼ Verkündigung vor. Darüber hinaus pflegt Ulf Schirmer seit Amtsbeginn die Zusammenarbeit von Münchner Rundfunkorchester und Theaterakademie August Everding mit jeweils einer szenischen Opernproduktion pro Saison – zuletzt Salomé von Antoine Mariotte.
Ulf Schirmer wurde in Eschenhausen bei Bremen geboren und studierte am Konservatorium in Bremen und an der Musikhochschule in Hamburg bei György Ligeti, Christoph von Dohnányi und Horst Stein. Wichtige Erfahrungen sammelte er als Assistent von Lorin Maazel und Hausdirigent an der Wiener Staatsoper. Später war er Generalmusikdirektor in Wiesbaden und Chefdirigent des Dänischen Rundfunksymphonieorchesters. Regelmäßige Gastspiele führten ihn insbesondere an die Deutsche Oper Berlin, ans New National Theatre in Tokio und zu den Bregenzer Festspielen. Er stand am Pult unter anderem der Wiener und der Berliner Philharmoniker, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, des Orchestre de la Suisse Romande und des NHK Symphony Orchestra Tokyo. 2000 wurde er Professor für musikalische Analyse und Musikdramaturgie an der Hamburger Musikhochschule. Seit 2009 ist er Generalmusikdirektor, seit 2011 auch Intendant an der Oper Leipzig.

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MP3 & FLAC Tracktitel Spielzeit Preis
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1) Konzert für Violoncello und Orchester in C-Dur op. 20 (1899) - Allegro moderato, Animato, Allegro, Molto tranquillo
Komponist: Eugen d'Albert (1864-1932)
Interpret(en): David Pia, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer
10:30
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2) Konzert für Violoncello und Orchester in C-Dur op. 20 (1899) - Andante con moto
Komponist: Eugen d'Albert (1864-1932)
Interpret(en): David Pia, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer
7:10
1,99 €
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3) Konzert für Violoncello und Orchester in C-Dur op. 20 (1899) - Allegro vivace, Allegro molto
Komponist: Eugen d'Albert (1864-1932)
Interpret(en): David Pia, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer
5:13
0,99 €
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4) Adagio für Violoncello und Orchester ('Kol Nidrei') op. 47
Komponist: Max Bruch (1838-1920)
Interpret(en): David Pia, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer
9:20
2,99 €
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5) Konzertstück in D-Dur für Violoncello mit Orchester op. 12 (1903/04) - Allegro non troppo
Komponist: Ernst von Dohnányi (1877-1960)
Interpret(en): David Pia, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer
6:02
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6) Konzertstück in D-Dur für Violoncello mit Orchester op. 12 (1903/04) - Adagio
Komponist: Ernst von Dohnányi (1877-1960)
Interpret(en): David Pia, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer
6:39
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7) Konzertstück in D-Dur für Violoncello mit Orchester op. 12 (1903/04) - Tempo I, ma molto piu tranquillo
Komponist: Ernst von Dohnányi (1877-1960)
Interpret(en): David Pia, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer
12:22
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8) Canzone für Violoncello und Orchester op. 55 (1891)
Komponist: Max Bruch (1838-1920)
Interpret(en): David Pia, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer
7:48
1,99 €
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Gesamtspielzeit  65:04  
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