Sinfonieorchester Wuppertal LIVE Vol. 2

Sinfonieorchester Wuppertal, Julia Jones

Label: hd-klassik

Erschienen: 2018

Katalog-Nummer: hd-klassik SACD 3D-801801

3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf) Hybrid-SACD 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf) USB-Stick

Kurzbeschreibung

Diese Edition ist die zweite SACD-Veröffentlichung der 3D Binaural Series von hd-klassik mit Live-Produktionen des Sinfonieorchesters Wuppertal in 3D-Binaural-Stereo: Berlioz' Symphonie fantastique und Wagner's Tannhäuser-Ouvertüre - aufgenommen in einem der schönsten Konzertsäle Europas, der Historischen Stadthalle in Wuppertal, unter der Leitung von GMD Julia Jones.

Beschreibung

Diese Edition ist die zweite SACD-Veröffentlichung der 3D Binaural Series von hd-klassik mit Live-Produktionen des Sinfonieorchesters Wuppertal in 3D-Binaural-Stereo: Berlioz' Symphonie fantastique und Wagner's Tannhäuser-Ouvertüre - aufgenommen in einem der schönsten Konzertsäle Europas, der Historischen Stadthalle in Wuppertal, unter der Leitung von GMD Julia Jones.


Liebe, Kunst und Gesellschaft – Im 19. Jahrhundert haben sich viele Wertvorstellungen und Muster ausgebildet, die bis heute unsere Wünsche nach leidenschaftlicher, erfüllter Liebe und den mit ihr einhergehenden Fragen nach ihrer Lebbarkeit im Alltag beeinflussen. Dazu zählt das Konzept der Liebesheirat, für die sich die Partner gegenseitig wählen, das Ideal von Monogamie und Treue und viele andere Sehnsüchte, die bekanntlich nicht einfach einzulösen sind und darum Menschen oft in komplexe Gefühlslagen zwingen, in denen manchmal auch Liebe und Wahn nah beieinanderliegen. Dem Künstler – als einer Art Seismologen gesellschaftlicher Befindlichkeit – wurde seit jeher eine Sonderstellung eingeräumt. Ihm wurden leidenschaftlichere Gefühle, die sich über herrschende Konventionen hinwegsetzen können, auch im privaten Leben zugestanden, und sein Leiden an den eigenen, nicht-domestizierten Sehnsüchten prädestinierte ihn dann umso mehr, jene im sozialen Konsens zurückgehaltenen oder verdrängten Leidenschaften in ihrer Tiefe und in ihrer Wahrhaftigkeit bis hin zum Exzess Ausdruck zu verleihen und seinem Publikum dadurch die Katharsis zu ermöglichen.


Für die Komponisten Hector Berlioz (1803–1869) und Richard Wagner (1813–1883) lässt sich diese Behauptung in Leben und Werk gut nachvollziehen. Tannhäuser bedeutet den Kampf zweier Prinzipien, die sich das menschliche Herz als Kampfplatz erwählten: Kampf zwischen Fleisch und Geist, Hölle und Himmel, Satan und Gott. (Charles Baudelaire: Richard Wagner und „Tannhäuser“ in Paris, 1861)


Richard Wagner war privat wie als Künstler ein leidenschaftlicher und streitbarer wie umstrittener Zeitgenosse. Mit seinem Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg (1842) entwarf er gleich zu Beginn seiner Karriere eine romantische Oper über genau dieses Spannungsfeld von Künstler und Gesellschaft, vom Widerstreit exzessiver triebhafter Gefühle, wie sie sein Protagonist im Venusberg erlebt, mit der „reinen“, selbstlosen, allerdings nicht sinnlich betonten Liebe Elisabeths. Mein Leben ist ein Roman, der mich sehr interessiert. (Berlioz an seinen Freund, den Maler Humbert Ferrand, 12. Juni 1833)


Hector BerliozSymphonie fantastique op. 14 heißt mit eigentlichem Titel Épisode de la vie d’un artiste (Episode aus dem Leben eines Künstlers) und war als erster Teil eines Monodrame lyrique Lélio ou le retour à la vie op. 14b angelegt. Die Bezeichnung Symphonie fantastique war lediglich als Untertitel zu verstehen, der anzeigen sollte, dass hier mit der Gattung Sinfonie etwas ganz Neues, und zwar Fantastisches geschehen würde – ein wahrhaftig bahnbrechendes, einzigartiges Werk der Musikgeschichte, durch das Berlioz zum Vorbild für Richard Wagner, Liszt, Dvořák, Mahler oder Schumann wurde.

Details

Recording Producer: Ingo Schmidt-Lucas


Produziert in 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf)


Begleitheft-Sprachen: Deutsch und Englisch (24 Seiten Umfang mit Digipak)

Biografien

Sinfonieorchester Wuppertal
1862 als Elberfelder Kapelle gegründet, feierte das Sinfonieorchester Wuppertal im Jahr 2012 sein 150-jähriges Bestehen. Seit 2004/2005 stand das als A-Orchester klassifizierte Sinfonieorchester Wuppertal unter der Leitung von Generalmusikdirektor Toshiyuki Kamioka, welcher ab Saison 2014/2015 auch noch zusätzlich zum Opernintendanten der Wuppertaler Bühnen ernannt wurde. Im August 2016 übernahm die Britin Julia Jones die Leitung des Sinfonieorchesters Wuppertal als dessen neue Generalmusikdirektorin. Sie machte bereits durch die Gründung einer neuen Kammerorchester-Konzertreihe auf sich aufmerksam und plant als nächstes, neue Vermittlungskonzepte auch in etablierten Reihen zu präsentieren.
Neben der Arbeit als Opernorchester spielt das Sinfonieorchester pro Saison über 50 Konzerte in seiner Heimatspielstätte, der Historischen Stadthalle Wuppertal. Dieses Glanzstück des Jugendstils gehört zu den besten Konzertsälen Europas und verfügt über eine außergewöhnliche Akustik. Das Orchester beweist hier seit langem in den verschiedensten Formaten und Programmen seine außerordentliche Vielseitigkeit, mit welcher es das kulturelle Angebot der Stadt sowie der Region prägt und bereichert.
Das Orchester ist regelmäßig im In- und Ausland zu Gast: Neben jährlichen Gastspielen in Mailand feierte es sowohl 2007 als auch 2010 beachtliche Erfolge vor ausverkauften Sälen in den großen Städten Japans. Im August 2011 gab das Sinfonieorchester Wuppertal unter der Leitung von Toshiyuki Kamioka sein Debüt im ausverkauften Concertgebouw Amsterdam.
Die Diskografie des Sinfonieorchesters Wuppertal ist umfangreich. Neben der mit einem ECHO Klassik ausgezeichneten Rubinstein-CD sind in den letzten Jahren zahlreiche Aufnahmen unter der Leitung von Toshiyuki Kamioka erschienen, darunter Bruckners 7. Sinfonie, Tschaikowskys „Pathétique“ sowie Mahlers 5. und Beethovens 9. Sinfonie.
Seit 1999 widmen sich die engagierten Musiker des Sinfonieorchesters Wuppertal ihrem umfangreichen Musikvermittlungsprogramm, um verschiedene Zielgruppen auf spielerische Art an die klassische Musik heran zu führen. Neben Schul- und Kindergartenkonzerten präsentiert sich das Ensemble besonders in Familienkonzerten als Orchester „zum Anfassen“. Lehrer-Workshops, Schulbesuche in Kammerbesetzung, musikpädagogisch gestaltete Kinderbetreuung bei ausgewählten Sinfoniekonzerten, Patenschaften und Mitmachprojekte, in denen Profis und Nachwuchsmusiker gemeinsam proben und ein Konzert aufführen, sowie Moderations- und Tischgespräche und ein eigener Konzertblog runden das umfangreiche Angebot ab.


Julia Jones (Generalmusikdirektorin)
Die britische Dirigentin Julia Jones ist für Interpretationen bekannt, die durch Klarheit und Frische bestechen. Ihr Geschick beim Kombinieren von traditionellem Kernrepertoire mit ausgefalleneren, selten aufgeführten Werken macht ihre Konzertprogramme unverkennbar.
Vor ihrer Berufung nach Wuppertal war die Engländerin von 1998 bis 2002 Chefdirigentin am Theater Basel und von 2008 bis 2011 am Teatro Nacional de São Carlos und Orquestra Sinfónica Portuguesa in Lissabon.


Im Konzertsaal war sie u.a. mit der Staatskapelle Dresden, den Philharmonikern Hamburg, dem Radiosinfonieorchester Wien, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, den Dortmunder Philharmonikern, den Bochumer Philharmonikern, dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg zu hören. Weitere Reisen führten sie außerdem zum Yomiuri-Nippon-Sinfonie­orchester, zur New Zealand Symphony und zum Montreal Symphony Orchestra.


Als Operndirigentin hat sie sich insbesondere einen Namen mit ihren nuancierten und feurig-intensiven Interpretationen von Mozarts Werken und des italienischen Repertoires gemacht. Sie trat u.a. am Royal Opera House Covent Garden, den Staatsopern in Wien, München, Hamburg und Berlin, der Oper Frankfurt, Semperoper Dresden und den Opernhäusern von Oslo, Palermo, Genoa, Genf und Barcelona auf. Desweiteren dirigierte sie bei den Salzburger Festspielen und an der Washington National Opera, Seattle Opera, Canadian Opera Company und Australian Opera.

FLAC 16bit 44.1kHz 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf)
FLAC 16bit 44.1kHz 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf)
FLAC 24bit 96kHz 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf)
FLAC 16bit 44.1kHz 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf)
DSD 1bit 2.8224MHz 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf)

Datenträger (CD, SACD, USB-Stick oder DVD) - zzgl. Versandkosten

Medium Information Preis
SACD Sinfonieorchester Wuppertal LIVE Vol. 2 (Hybrid-SACD 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf))
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USB-STICK Sinfonieorchester Wuppertal LIVE Vol. 2 (USB-Stick)
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MP3 & FLAC Tracktitel Spielzeit Preis
1) 3D-Binaural-Stereo Trailer
Interpret(en): Mirjam Wiesemann
0:39
0,69 €
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2) Tannhäuser. Ouvertüre und Venusberg Musik (1874 Version) - Ouvertüre
Komponist: Richard Wagner (1813-1883)
Interpret(en): Sinfonieorchester Wuppertal, Julia Jones
10:05
2,99 €
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3) Tannhäuser. Ouvertüre und Venusberg Musik (1874 Version) - Venusberg Musik
Komponist: Richard Wagner (1813-1883)
Interpret(en): Sinfonieorchester Wuppertal, Julia Jones
11:42
2,99 €
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4) Symphonie Fantastique op. 14 - I. Träumereien, Leidenschaften (Largo. Allegro agitato e appassionato assai)
Komponist: Hector Berlioz (1803-1869)
Interpret(en): Sinfonieorchester Wuppertal, Julia Jones
15:12
4,99 €
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5) Symphonie Fantastique op. 14 - II. Ein Ball (Valse. Allegro non troppo)
Komponist: Hector Berlioz (1803-1869)
Interpret(en): Sinfonieorchester Wuppertal, Julia Jones
6:30
1,99 €
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6) Symphonie Fantastique op. 14 - III. Szene auf dem Lande (Adagio)
Komponist: Hector Berlioz (1803-1869)
Interpret(en): Sinfonieorchester Wuppertal, Julia Jones
15:03
4,99 €
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7) Symphonie Fantastique op. 14 - IV. Gang zum Richtplatz (Allegretto non troppo)
Komponist: Hector Berlioz (1803-1869)
Interpret(en): Sinfonieorchester Wuppertal, Julia Jones
4:43
0,99 €
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8) Symphonie Fantastique op. 14 - V. Traum einer Walpurgisnacht (Larghetto. Allegro)
Komponist: Hector Berlioz (1803-1869)
Interpret(en): Sinfonieorchester Wuppertal, Julia Jones
10:58
2,99 €
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Gesamtspielzeit  74:52  
Sinfonieorchester Wuppertal LIVE Vol. 2 [hd-klassik SACD 3D-801801 - Komplettes Album, FLAC 16bit 44.1kHz 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf)] (276.52MB)
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FLAC 24bit 96kHz 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf) (1,339.52MB)
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DSD 1bit 2.8224MHz 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf) (3,025.87MB)
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