Waltraud Meier - Lieder

Waltraud Meier, Joseph Breinl

Label: FARAO classics

Erschienen: 2007

Katalog-Nummer: FARAO classics CD B 108033

USB-Stick

Kurzbeschreibung

Was ist Waltraud Meiers Geheimnis für ihren 30-jährigen weltweiten Bühnenerfolg? "Authentisches Einfühlen in die jeweilige Rolle", verrät sie uns, "nur so kommt beim Publikum Substanzielles an". Doch es ist mehr als nur das, es ist ihre charismatische Darstellungskraft, das schauspielerische Talent, ihre ausgeklügelte Stimmtechnik und ihre frenetische Gesangskultur. In Joseph Breinl hat sie einen kongenialen Partner gefunden.

Beschreibung

Was ist Waltraud Meiers Geheimnis für ihren 30-jährigen weltweiten Bühnenerfolg? "Authentisches Einfühlen in die jeweilige Rolle", verrät sie uns, "nur so kommt beim Publikum Substanzielles an". Doch es ist mehr als nur das, es ist ihre charismatische Darstellungskraft, das schauspielerische Talent, ihre ausgeklügelte Stimmtechnik und ihre frenetische Gesangskultur. Immer und immer wieder sucht sie die Herausforderung, arbeitet an sich und versucht eine neue Gesangsrolle intuitiv zu begreifen. Erst wenn sie sich mit dem Lied, der Partie voll identifizieren kann, wenn sich die Grenzen zwischen Rolle und Ich verwischen, erst dann, so sagt die Künstlerin, wirkt die Darstellung überzeugend. In Joseph Breinl hat sie einen kongenialen Partner gefunden, dem Neues lernen, entwickeln und verfeinern gleichermaßen ein elementares Anliegen ist. Beiden geht es darum zu begreifen, was in der Musik geschrieben steht, was der Komponist wollte. "Wir sind Diener der Musik, keine Selbstdarsteller!"

Biografien

Waltraud Meier
wurde in Würzburg geboren. Sie wuchs in einem Elternhaus auf, in dem viel musiziert wurde und bereits während ihrer Schulzeit und ihres Studiums sang sie in fünf verschiedenen Chören. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Anglistik und Romanistik, nahm aber gleichzeitig auch Gesangsunterricht. 1976 entschied sich Waltraud Meier ganz für ihre sängerische Laufbahn und debütierte an der Würzburger Oper in der Partie der Lola in Cavalleria Rusticana. In den folgenden Jahren erarbeitete sich die Mezzosopranistin ein breites Repertoire in festen Engagements in Mannheim (1976–1978), Dortmund (1980–1983), Hannover (1983–1984) und Stuttgart (1985–1988). Ihr internationales Debüt gab Waltraud Meier 1980 am Teatro Colon in Buenos Aires als Fricka in der Walküre. Mit ihrem triumphalen Erfolg als Kundry in Wagners Parsifal begann 1983 bei den Bayreuther Festspielen ihre Weltkarriere, die Waltraud Meier in regelmäßigen Abständen an die Covent Garden Opera nach London, die Metropolitan Opera New York, die Mailänder Scala, die Opéra National de Paris, die Wiener Staatsoper und an die Bayerische Staatsoper nach München führt. Nachdem die Sängerin von 1983 bis 1993 in Bayreuth als Kundry brillierte, wechselte sie dort ins dramatische Sopranfach, in welchem sie von 1993 bis 1999 als Isolde in der legendären Tristan-Inszenierung von Heiner Müller unter Daniel Barenboim Publikum und Kritik gleichermaßen tief beeindruckte. Ebenfalls in Bayreuth verkörperte Meier im Jahre 2000, mit Placido Domingo als Partner, die Sieglinde in der Walkü̈re des „Millenniums-Rings“ von Jürgen Flimm und Giuseppe Sinopoli. Heute gilt die als Kundry, Isolde, Ortrud, Venus und Sieglinde gefeierte Waltraud Meier als eine der international bedeutendsten Wagnersängerinnen unserer Zeit. Aber auch im italienischen und französischen Fach ist die ebenso stimmlich wie darstellerisch extrem ausdrucksstarke Sängerin weltweit als Eboli, Amneris, Carmen und Santuzza gefragt. Mit ihrer sensationellen Darstellung dieser Partie eroberte Waltraud Meier als Deutsche sogar das italienische Publikum unter Riccardo Muti. Die Sängerin hat mit so bedeutenden Regisseuren wie Jean-Pierre Ponnelle, Luc Bondy, Harry Kupfer, Götz Friedrich, Klaus Michael Grüber und Patrice Chéreau zusammengearbeitet, in dessen aufsehenerregender Wozzeck-Interpretation sie die Marie mit faszinierender Intensität und Leidenschaft verkörperte. Daniel Barenboim, Riccardo Muti, Claudio Abbado, James Levine, Zubin Mehta und andere große Dirigenten schätzen, wie bei Waltraud Meier die Kraft ihrer außergewöhnlichen musikalischen Persönlichkeit mit Leidenschaft, Kreativität und klarem Intellekt zusammenfinden. An der Châtelet Oper in Paris triumphierte die Sängerin im Parsifal (Klaus-Michael Grüber / Semyon Bychkov) wie bereits zuvor, 1991 an der Scala unter Riccardo Muti. Die enge künstlerische Zusammenarbeit mit Barenboim und der Berliner Staatsoper Unter den Linden, sowie auch mit der Bayerischen Staatsoper München führt die Sängerin regelmäßig auf Gastreisen dieser Opernhäuser nach Japan, wo sie in Walküre, Wozzeck, Tristan und Fidelio zu erleben war. Der Ortrud in der neuen Lohengrin-Produktion an der Bayerischen Staatsoper 1998 folgte in derselben Saison Waltraud Meiers Debüt als Leonore unter der Leitung von Daniel Barenboim in Chicago. Diese Partie verkörperte sie in den folgenden Jahren auch in Neuproduktionen an der Bayerischen Staatsoper in der Regie von Peter Mussbach unter Zubin Mehta, zur Eröffnung der Mailänder Scala-Saison 1999 /2000 mit Werner Herzog als Regisseur und Riccardo Muti als Dirigenten, sowie an der Metropolitan Opera in New York in der Regie von Jürgen Flimm. Ebenfalls im Jahr 2000 begeisterte Waltraud Meier das Publikum der Salzburger Festspiele mit ihrer erneuten Interpretation der Isolde in der Tristan-Produktion von Klaus-Michael Grüber und Lorin Maazel. 2001, anlässlich der Eröffnung der Münchner Opernfestspiele, gab die Sängerin unter Zubin Mehta dann ihr fulminantes Rollendebüt als Didon in Hector Berlioz’ Les Troyens. Claudio Abbados Abschiedstournee mit den Berliner Philharmonikern durch Italien begleitete die Künstlerin mit ihrer ergreifenden Interpretation der Rückert-Lieder von Gustav Mahler. Als Sängerin und Künstlerin sucht Waltraud Meier immer wieder die Herausforderung, wagt Neues und widmet sich dem Gesang auch in seiner reinsten Form in Liederabenden und Konzertauftritten. So war sie in der Saison 2003 /2004 ausschließlich als Liedinterpretin und Konzertsängerin zu hören. Dabei gehörte zweifellos die Matthäuspassion neben einem anspruchsvollen Liedprogramm von Brahms, Schubert und Hugo Wolf zu den Höhepunkten dieser rein vokalen Saison, die Waltraud Meier durch ganz Europa, Russland und in die USA führte. Mit der Saison 2004/2005 meldete sich dann auch die „Opern“-Sängerin Waltraud Meier auf der Bühne zurück. Zu ihren wichtigsten Projekten gehörten dabei ihre erneute Auseinandersetzung mit der Rolle der Carmen in einer Neuproduktion an der Semper-Oper in Dresden; 2005 hat Waltraud Meiers Bedeutung im Wagnerfach als Isolde in einer spektakulären Neuinszenierung des Tristan (Regie: Peter Sellars, Dirigat: Esa-Pekka Salonen) an der Opéra de Bastille in Paris erneut Publikum und Presse in ihren Bann gezogen, ebenso wie eine weitere Interpretation der Kundry in der neuen Parsifal-Produktion der Wiener Staatsoper. Weitere Opernpläne wird Waltraud Meier in Zukunft mit den Dirigenten Mikko Franck, Kent Nagano, Antonio Pappano, Seiji Ozawa und Sir Simon Rattle realisieren. Eine umfangreiche Diskographie und Videographie zeugen von der Vielseitigkeit dieser an Darstellungskraft und Gesang singulären Sängerin. Die mit vielen Preisen und Auszeichnungen geehrte Künstlerin ist Kammersängerin der Bayerischen Staatsoper sowie Kammersängerin der Wiener Staatsoper und lebt in München.


Joseph Breinl
wurde 1974 in München geboren und erhielt schon früh ersten Klavier- und Violinunterricht. Nach dem Abitur studierte Joseph Breinl zunächst Klavier an der HfM München bei Karl-Hermann Mrongovius und Gitti Pirner. Als Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ setzte er sein Meisterklassenstudium in Amsterdam fort und studierte neben seinem Solostudium auch Liedgestaltung bei Rudolf Jansen sowie Cembalo und historische Aufführungspraxis bei Therese de Goede. Noch während seines Studiums begann er an der HfM München, später am Sweelinck-Konservatorium Amsterdam und am Königlichen Konservatorium Den Haag zu unterrichten. Von entscheidender Bedeutung wurde seine Begegnung mit OBE Graham Johnson während eines Meisterkurses. Dieser lud ihn zum Studium nach London ein, zeichnete ihn 2001 mit dem Stipendium des Klavierfestival Ruhr aus und wurde zum wichtigsten Mentor der letzten Jahre. Zahlreiche Rundfunkeinspielungen für alle großen europäischen Sendeanstalten sowie vielbeachtete Auftritte auf beinahe allen großen Bühnen dieser Welt haben Joseph Breinl zu einem der gefragtesten Liedpianisten und Kammermusiker der jungen Generation gemacht. Konzerte in weltweit renommierten Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Teatro alla Scala, Musikverein Wien, Wigmore Hall London, Nationaltheater München und der Suntory Hall Tokio sowie bei bedeutenden Festivals wie den Schubertiaden Schwarzenberg und Hohenems, dem Klavierfestival Ruhr, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und den Münchner Opernfestspielen fanden ein begeistertes Echo in der Fachpresse. Joseph Breinl ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, u.a. des Londoner „Wigmore Hall Competition“ und des „International Chamber Music Competition Kuhmo“. Als Liedpianist begleitete Joseph Breinl u. a. Michelle Breedt, Mattijs van de Woerd und Udo Reinemann. Seit ihrem gemeinsamen Studium in der Liedklasse von Udo Reinemann bildet er ein Liedduo mit der niederländischen Mezzosopranistin Christianne Stotijn. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten u. a. Isabelle van Keulen und Antoine Tamestit. Seit Sommer 2004 ist Joseph Breinl fester Liedbegleiter von Kammersängerin Waltraud Meier.

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MP3 & FLAC Tracktitel Spielzeit Preis
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1) Cäcilie (Heinrich Hart) op. 27/2
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
2:29
0,69 €
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2) Winterweihe (Karl Friedrich Henckell) op. 48 Nr. 4
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
2:40
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3) Wie sollten wir geheim sie halten (Adolf Friedrich Graf von Schack) op. 19 Nr. 4
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
2:00
0,69 €
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4) Morgen! (John Henry Mackay) op. 27 Nr. 4
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
3:50
0,99 €
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5) Die Nacht (Hermann von Gilm zu Rosenegg) op. 10 Nr. 3
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
2:31
0,69 €
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6) Befreit (Richard Dehmel) op. 39 Nr. 4
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
5:11
0,99 €
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7) Zueignung (Hermann von Gilm zu Rosenegg) op. 10 Nr. 1
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
2:03
0,69 €
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8) Dem Unendlichen (Friedrich Gottlieb Klopstock), Lfg. 10
Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
4:51
0,99 €
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9) Wehmut (Matthäus Kasimir von Collin) op. 22 Nr. 2
Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
2:30
0,69 €
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10) Die Forelle (Christian Friedrich Daniel Schubart) op. 32
Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
2:08
0,69 €
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11) Gretchen am Spinnrade (J. W. von Goethe) op. 2
Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
3:47
0,99 €
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12) Nachtstück (Johann Baptist Mayrhofer) op. 36 Nr. 2
Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
4:50
0,99 €
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13) Erlkönig (J. W. von Goethe) op. 1
Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
4:33
0,99 €
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14) Vier letzte Lieder op. 150 - Frühling (Hermann Hesse)
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
3:35
0,99 €
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15) Vier letzte Lieder op. 150 - September (Hermann Hesse)
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
5:04
0,99 €
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16) Vier letzte Lieder op. 150 - Beim Schlafengehen (Hermann Hesse)
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
5:10
0,99 €
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17) Vier letzte Lieder op. 150 - Im Abendrot (Joseph von Eichendorff)
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Waltraud Meier, Joseph Breinl
7:20
1,99 €
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Gesamtspielzeit  64:32  
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