Schumann - Wagner - Strauss

Bayerisches Staatsorchester, Kent Nagano

Label: FARAO classics

Erschienen: 2012

Katalog-Nummer: FARAO classics SACD S 108061

USB-Stick
5CH

Kurzbeschreibung

Portrait des Bayerischen Staatsorchesters und seines Generalmusikdirektors: Bei der Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsorchester liegt Kent Nagano vor allem dessen besonderer klanglicher Charakter am Herzen, der seit nunmehr fast 500 Jahren gewachsen und stark durch die Musik Richard Wagners und Richard Strauss geprägt ist. 

Beschreibung

Bei der Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsorchester liegt Kent Nagano vor allem dessen besonderer Charakter am Herzen, der in einer der weltweit längsten Orchester-Traditionen seit nunmehr fast 500 Jahren gewachsen ist. Für ihn liegt hier die notwendige Entsprechung zu seinem Engagement für das Neue in der Musik.


Das Orchester ist geprägt durch seinen unverwechselbaren warmen und dunklen Klang der Streicher, geschult an den großen Opern Mozarts und Wagners, kultiviert durch Werk und Wirken von Richard Strauss. Dazu ergibt sich auch in der klanglichen Gestaltung der Horn- und Blechbläser ein immer runder, nie die Brillanz um ihrer selbst willen herausstreichender Grundklang. Als Opernorchester ist das Bayerische Staatsorchester ungemein flexibel und sensibel für die Nuancen und Emotionen einer Partitur, was den Klangkörper in den vergangenen 200 Jahren seiner symphonischen Tätigkeit ebenfalls so außergewöhnlich machte.


Es ist besonders auch die bewegliche, initiativreiche Gruppe der Hörner, die nicht nur bei Wagner das Rückgrat und Ferment des Orchesterklangs bildet. Strauss’ Vater, einst Solohornist in München, steht als geschichtliches Sinnbild für sie. In Schumanns Konzertstück findet die Horngruppe des Staatsorchesters eine ganz besondere Aufgabe, die sie nicht nur mit Bravour löst.


Richard Wagners „Siegried Idyll“ präsentiert einen wichtigen Teil der Tradition des Orchesters. Selten hat man das Werk so zu seinen Ursprüngen zurückgeführt gehört und seine tiefe innere Ruhe gespürt wie in der neuen Einspielung mit Kent Nagano und dem Bayerischen Staatsorchester. Strauss’ Spätwerk „Metamorphosen“ für 23 Solostreicher bezeichnet das Ende einer musikalischen Ära. Das Stück steht für Rückbesinnung und Endzeit – und markiert doch wiederum den Aufbruch in ein neues Zeitalter.


Das Programm dieser SACD skizziert daher auf eine eigene und leise Art auch ein Porträt des Bayerischen Staatsorchesters und seines Generalmusikdirektors.

Biografien

Johannes Dengler
stammt aus einer Musikerfamilie. Er studierte Horn bei Josef Crump, Karl Kolbinger und Johannes Ritzkowsky. Seit 1993 ist er Solo-Hornist des Bayerischen Staatsorchesters. Er übt eine intensive Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker aus, hier vor allem als Mitglied des Münchner Horntrios mit Markus Wolf und Julian Riem. Häufig ist er auch zu Gast bei europäischen Spitzenorchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Im Jahr 1999 wurde ihm der Kulturpreis der Stadt Traunstein verliehen; 2004 Ernennung zum Bayerischen Kammervirtuosen.


Franz Draxinger
1964 im bayerischen Waldkirchen geboren, studierte Horn bei Siegfried Hammer an der Münchener Musikhochschule. Bei Karl Kolbinger nahm er Kammermusik-Unterricht. 1987 erhielt er eine Festanstellung als Hornist im Münchner Rundfunkorchester und war dort ab 1994 stellvertretender Solohornist. 2005 wechselte er zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Seit 2007 ist er stellvertretender Solohornist im Bayerischen Staatsorchester.
Franz Draxinger widmet sich intensiv der Kammermusik. Als Mitglied des Arcis-Quintetts hat er mehrere internationale Preise gewonnen. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich mit der historischen Aufführungspraxis sowie dem Naturhorn, mit dem er in Orchestern wie dem Barockorchester Stuttgart, Concerto Köln oder dem Balthasar-Neumann-Ensemble musiziert.


Rainer Schmitz
wurde in einer Musikerfamilie geboren und studierte Horn an der Hochschule für Musik in München bei seinem Vater, Prof. Otto Schmitz. Seit 1981 ist er als Hoher Hornist beim Bayerischen Staatsorchester engagiert. Er ist festes Mitglied bei mehreren Ensembles: den Hornsolisten sowie dem KKISS-Quintett des Bayerischen Staatsorchesters, bei OperaBrass - Die Blechbläser der Bayerischen Staatsoper sowie bei dem Parforcehorn-Ensemble musica antiqua da caccia. Als Vorstand der Musikalischen Akademie des Bayerischen Staatsorchesters ist er Gründer und Leiter von ATTACCA, dem Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters.


Maximilian Hochwimmer
geboren 1966 in Griesbach im Rottal, studierte Horn bei Prof. Otto Schmitz an der Hochschule für Musik in München. Seit 1992 ist er zweiter Hornist im Bayerischen Staatsorchester, zusätzlich Mitglied im Kammermusikensemble der Hornsolisten des Bayerischen Staatsorchesters. Seine Gasttätigkeit in renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Deutschen Oper Berlin oder dem Teatro la Fenice in Venedig führen ihn zu den musikalischen Zentren im In- und Ausland. Ein weiterer Schwerpunkt seines Schaffens ist die künstlerische Ausbildung des musikalischen Nachwuchses. 2004 erhielt er die Ernennungsurkunde zum Bayerischen Kammermusiker.


Bayerisches Staatsorchester
Das Bayerische Staatsorchester ist eines der ältesten Orchester der Welt. Die Ursprünge der Münchner Hofkapelle lassen sich bis in das Jahr 1523 zurückverfolgen. Im Jahr 1811 gründeten die Musiker den Verein der Musikalischen Akademie, der die erste regelmäßige Konzertreihe Münchens ins Leben rief. Die Tradition des Orchesters ist eng mit den werken Richard Wagners verknüpft. Es spielte die Uraufführung von „Tristan und Isolde“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Das Rheingold“, „Die Walküre“ und auch die Uraufführung des „Parsifal“ 1882 in Bayreuth. Hermann Levi war von 1872 bis 1900 Bayerischer Generalmusikdirektor. Seitdem haben die bedeutendsten Dirigenten ihrer Zeit wie Richard Strauss, Felix Mottl, Bruno Walter, Hans Knappertsbusch, Clemens Krauss, Georg Solti, Ferenc Fricsay, Joseph Keilberth und Wolfgang Sawallisch dem Orchester vorgestanden. Mit Carlos Kleiber verband das Orchester eine langjährige Beziehung. Von 1998 bis 2006 war Zubin Mehta Bayerischer Generalmusikdirektor. Seit 2006 hat diese Position Kent Nagano inne. Das Bayerische Staatsorchester vereint den Anspruch eines Opernorchesters von Weltklasse mit internationalem Ruf als symphonischer Klangkörper.


Kent Nagano
in Kalifornien geboren, gilt als einer der herausragenden Dirigenten für das Opern- wie auch das Orchesterrepertoire. Im September 2006 trat Nagano seine Position als Bayerischer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper an. Mit der Uraufführung von Rihms „Das Gehege“ sowie Strauss’ „Salome“ leitete er die erste Premiere in seiner neuen Funktion. Zu den weiteren Neuproduktionen unter seiner musikalischen Leitung zählen „Eugen Onegin“, „Idomeneo“, „Wozzeck“, „Dialogues des Carmélites“, „Die schweigsame Frau“ sowie die Uraufführung von Chins „Alice in wonderland“. Außerdem dirigierte er „Lohengrin“, „Parsifal“, „Tristan und Isolde“, „Tannhäuser“, den "Ring des Nibelungen" sowie Akademie- und Sonderkonzerte. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u. a. nach Mailand, Berlin, Baden-Baden, Hamburg, Wien, Budapest und Moskau. Unter seiner Leitung setzt das Staatsorchester auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente mit dem Opernstudio, der Orchesterakademie sowie dem Jugendorchester "Attacca". Ebenfalls seit September 2006 ist Nagano music director des Orchestre Symphonique de Montréal.

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MP3 & FLAC Tracktitel Spielzeit Preis
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1) Konzertstück für 4 Hörner in F-Dur op. 86 - Lebhaft
Komponist: Robert Schumann (1810-1856)
Interpret(en): Kent Nagano, Bayerisches Staatsorchester, Johannes Dengler, Franz Draxinger, Rainer Schmitz, Maximilian Hochwimmer
7:37
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2) Konzertstück für 4 Hörner in F-Dur op. 86 - Romanze. Ziemlich langsam, doch nicht schleppend
Komponist: Robert Schumann (1810-1856)
Interpret(en): Kent Nagano, Bayerisches Staatsorchester, Johannes Dengler, Franz Draxinger, Rainer Schmitz, Maximilian Hochwimmer
4:55
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3) Konzertstück für 4 Hörner in F-Dur op. 86 - Sehr lebhaft
Komponist: Robert Schumann (1810-1856)
Interpret(en): Kent Nagano, Bayerisches Staatsorchester, Johannes Dengler, Franz Draxinger, Rainer Schmitz, Maximilian Hochwimmer
6:05
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4) Siegfried-Idyll E-Dur WWV 103
Komponist: Richard Wagner (1813-1883)
Interpret(en): Kent Nagano, Bayerisches Staatsorchester
19:22
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5) Metamorphosen für 23 Solostreicher
Komponist: Richard Strauss (1864-1949)
Interpret(en): Kent Nagano, Bayerisches Staatsorchester
27:59
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Gesamtspielzeit  65:58  
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