Wolf-Ferrari: Violinkonzert und Orchestermusik aus Opern

Benjamin Schmid, Oviedo Filarmonia, Friedrich Haider

Label: FARAO classics

Erschienen: 2012

Katalog-Nummer: FARAO classics CD B 108069

USB-Stick

Kurzbeschreibung

Dank Friedrich Haider kommt es seit einigen Jahren zu einer Renaissance des Deutsch-Italieners Ermanno Wolf-Ferrari. Seit dem Dirigenten in einem Londoner Antiquariat eine Partitur des Komponisten in die Hände fiel, ist er dieser Musik verfallen und wurde fortan zum uneingeschränkten Mentor des heute fast vergessenen Meisters.

Beschreibung

Friedrich Haider holt die Musik Ermanno Wolf-Ferraris zurück ins Licht der Öffentlichkeit. Inmitten der Kriegswirren der Jahre 1940 bis 1943 komponiert Ermanno Wolf-Ferrari ein Violinkonzert in festlichem in D-Dur. Als „anachronistisch“ und „Komponieren mit Scheuklappen“ wurde die künstlerische Distanz zum Weltgeschehen des Komponisten oft bezeichnet. Niemand weiß über des Komponisten Gedanken und Gefühle. Zur Komposition veranlasst hat ihn die beeindruckende Begegnung mit der großen Geigerin Guila Bustabo, in melodisch-romantischer Tonsprache ohne Bezug zur zeitgenössischen Strömung der Moderne zu schreiben. Sie waren entflammt füreinander, pflegten eine spirituelle (Brief)-Freundschaft.


Die Komposition ist eine Liebeserklärung, „Für Guila Bustabo in Bewunderung“, ist in der Partitur vermerkt, und ihre Briefe an ihn geben die gleichbedeutende Antwort. 1944 findet in der Münchner Tonhalle die Uraufführung statt. Die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta sind Bustabos Partner. Warum dieses beseelte Violinkonzert seitdem ein beispiellos verwaistes Dasein führt, respektive im Konzertalltag in Vergessenheit geraten ist, ist nicht zu verstehen. Dank Friedrich Haider kommt es seit einigen Jahren zu einer Renaissance des Deutsch-Italieners Ermanno Wolf-Ferrari.


Seit dem Dirigenten in einem Londoner Antiquariat eine Partitur des Komponisten in die Hände fiel, ist er dieser Musik verfallen und wurde fortan zum uneingeschränkten Mentor des heute fast vergessenen Meisters.


„In Wolf-Ferraris Violinkonzert steckt einfach alles, was ein Geiger sich nur wünschen kann“, so Benjamin Schmid. Als er von Friedrich Haider die Partitur erhielt, war er sofort Feuer und Flamme. Bei Wolf-Ferrari hat man das Gefühl, dass es in jeder Sekunde aus ihm singt. In allen vier Sätzen des Violinkonzertes löst ein genialer melodischer Gedanke den anderen ab. Es hat betörend schöne Eingebungen, unendlichen Nuancenreichtum, ist auch formal subtil gearbeitet und grandios instrumentiert. Mit Friedrich Haider ist bei FARAO classics ein Wolf-Ferrari-Zyklus mit der Veröffentlichung mehrerer Welt-Ersteinspielungen geplant.

Biografien

Benjamin Schmid
Der in Wien geborene Benjamin Schmid gilt als einer der herausragenden Geiger unserer Zeit. Die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires (sowohl der großen Sololiteratur als auch der Kammermusik), die rund 40 Aufnahmen umfassende Diskographie aber auch seine große Passion für Jazzimprovisation machen ihn zu einem Künstler mit unvergleichlichem Profil. Der in Wien, Salzburg und am Curtis Institute von Philadelphia ausgebildete Schmid hat sich im Laufe seines von Wettbewerbspreisen und Auszeichnungen gesäumten Karrierewegs (1992 errang er etwa neben dem 1. Platz des Londoner Carl-Flesch Wettbewerbs auch gleichzeitig den Mozart-, Beethoven- und Publikumspreis) mit Passion auch immer wieder dem unbekannteren Repertoire gewidmet: die Violinkonzerte von Karl Amadeus Hartmann, Friedrich Gulda, Erich Wolfgang Korngold, Kurt Weill und Christian Muthspiel finden sich auf seinen Konzertprogrammen ebenso wie Erlesenes aus dem Slawischen (Szymanowski, Lutoslawski). 2009 war Schmid - gemeinsam mit Dirigent Friedrich Haider und der Oviedo Filarmonía - Solist der spanischen Erstaufführung des Violinkonzerts von Ermanno Wolf Ferrari. Die Elite unter Orchestern und Dirigenten sind seit Jahren seine regelmäßigen Partner: Seiji Ozawa und die Wiener Philharmoniker, Christoph von Dohnanyi und das Philharmonia Orchestra London, Yuri Temirkanov und die Petersburger Philharmoniker, Yehudi Menuhin und das Chamber Orchestra of Europe, darüber hinaus das Concertgebouworchester Amsterdam, die Tschechische Philharmonie, das National Symphony Orchestra Washington oder das New Japan Philharmonic. Der mit dem Deutschen Schallplattenpreis, dem ECHO Klassik Preis, dem Grammophone Editor´s Choice oder der Strad Selection ausgezeichnete Benjamin Schmid spielt auf einer Stradivari-Violine ex 1731. Er unterrichtet als Professor am Mozarteum in Salzburg sowie an der Hochschule Bern und gibt weltweit rund 100 Konzerte im Jahr.


Die Oviedo Filarmonia
gehört zu Spaniens jüngsten Orchestern. Gegründet durch eine Initiative der kulturell hochaktiven Stadt Oviedo, seinem Bürgermeister Gabino de Lorenzo und ehemaliger Musiker der 'Moskauer Virtuosen' präsentierte es sich am 6.Februar 1999 erstmals im 'Teatro Campoamor' der Öffentlichkeit. Von Oper, Ballett, Zarzuela (der spanischen Operette) bis hin zu den Sinfoniekonzerten im Auditorium der Stadt war der Aufgabenbereich des Orchesters von Anfang an ein vielfältiger. Mit der im Jahre 2004 erfolgten Ernennung des Österreichers Friedrich Haider zum Chefdirigenten positionierte sich das Orchester in kürzester Zeit als Mittelpunkt des städtischen Musiklebens: Die Aufführung des symphonischen Gesamtwerks von Beethoven, Brahms und Schumann, Opernserien von Tannhäuser und Tosca, oder Aufführungen von Stravinskys 'Feuervogel' mit dem 'Tokyo Ballett' wurden neben vielem anderen begeistert aufgenommen. Bald schon begann die Oviedo Filarmonia auch national und international auf sich aufmerksam zu machen. Im Herbst 2005 gastierte sie mit dem Cherubini-Requiem erstmals im „Auditorio Nacional“ von Madrid, konzertierte in Paris (Theatre du Champs Elyseés) und reüssierte mit Manuel de Fallas 'El Amor Brujo' in Tokyo. Zwischen 2006 und 2011 wurde unter der Leitung von Friedrich Haider die CD-Aufnahme eines großen 'Wolf-Ferrari'-Projektes sowie die Einspielung von Verdis Otello umgesetzt.


Friedrich Haider
geboren 1961, Österreicher mit italienischen Vorfahren. 29-jährig wird er Generalmusikdirektor der Opéra National du Rhin in Straßburg. Mit einem Repertoire von rund 70 Operntiteln folgen Auftritte in den Opernhäusern von Wien, München, Berlin, Dresden, Barcelona, Amsterdam, Venedig. Mit Verdis Rigoletto gibt er sein erfolgreiches Debut an New Yorks Metropolitan Opera. 2005 verlagert Friedrich Haider seinen Arbeitsschwerpunkt in den Konzertbereich. Er dirigiert unter anderem die Tschechische Philharmonie, das London Symphony, die Camerata Salzburg und übernimmt für sieben Jahre die Chefposition der nordspanischen Oviedo Filarmonía, die er schon in den ersten Konzerten zu Höchstleistungen bringt und zu erfolgreichen Gastspielen nach Madrid, Paris und Tokyo führt. Als ihm in einem Londoner Antiquariat eine Partitur des Deutsch-Italieners Ermanno Wolf-Ferrari in die Hände fällt, ist Friedrich Haider dieser Musik sofort verfallen und wird fortan zum uneingeschränkten Mentor des heute fast vergessenen Komponisten. 2012 übernimmt er die Position des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters am Slowakischen Nationaltheater in Pressburg.

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MP3 & FLAC Tracktitel Spielzeit Preis
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1) Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 26 - Fantasia
Komponist: Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948)
Interpret(en): Benjamin Schmid, Oviedo Filarmonia, Friedrich Haider
10:47
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2) Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 26 - Romanza
Komponist: Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948)
Interpret(en): Benjamin Schmid, Oviedo Filarmonia, Friedrich Haider
7:47
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3) Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 26 - Improvviso
Komponist: Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948)
Interpret(en): Benjamin Schmid, Oviedo Filarmonia, Friedrich Haider
4:44
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4) Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 26 - Rondo Finale
Komponist: Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948)
Interpret(en): Benjamin Schmid, Oviedo Filarmonia, Friedrich Haider
13:15
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5) Orchestermusik aus Opern - 'Il campiello' - Preludio
Komponist: Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948)
Interpret(en): Oviedo Filarmonia, Friedrich Haider
3:52
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6) Orchestermusik aus Opern - 'Le donne curiose' - Ouverture
Komponist: Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948)
Interpret(en): Oviedo Filarmonia, Friedrich Haider
6:48
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7) Orchestermusik aus Opern - 'L'amore medico' - Ouverture
Komponist: Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948)
Interpret(en): Oviedo Filarmonia, Friedrich Haider
8:05
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8) Orchestermusik aus Opern - 'I quatro rusteghi' - Intermezzo
Komponist: Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948)
Interpret(en): Oviedo Filarmonia, Friedrich Haider
3:31
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Gesamtspielzeit  58:49  
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