Wolfgang Sawallisch: Barber - Schumann

Wolfgang Sawallisch, Bayerisches Staatsorchester

Label: FARAO classics

Erschienen: 2004

Katalog-Nummer: FARAO classics SACD S 108019

USB-Stick
5CH

Kurzbeschreibung

Am 21. Juli 2003 dirigierte Wolfgang Sawallisch während der Münchner Opernfestspiele das Bayerische Staatsorchester mit Werken von Samuel Barber und Robert Schumann. Das Konzert wurde von FARAO classics in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper mitgeschnitten, denn Sir Peter Jonas plante in geheimer Mission zum bevorstehenden 80. Geburtstag des großen Dirigenten einen besonderen Festakt mit Geschenk. Als Sir Peter Jonas dem Jubilar sein Geschenk überreichte, nämlich den live-Mitschnitt des o. g. Konzertes auf CD, war dieser - sonst immer die Contenance bewahrende Herr - zu Tränen gerührt...

Beschreibung

1993 habe ich von Wolfgang Sawallisch die Leitung der Bayerischen Staatsoper übernommen, einer Compagnie mit herausragender Tradition seit 1653 und einem unvergleichlichen Ruf von schöpferischer Kraft und Inspiration und dem schönsten Opernhaus der Welt. Dieses Erbe wog umso schwerer als ich es von einem herausragenden universellen Musiker bekam, der dem Haus nicht nur zehn Jahre als Intendant sondern auch noch 21 Jahre als Generalmusikdirektor vorgestanden hatte. Ich habe eine Operncompagnie geerbt, der Wolfgang Sawallisch seinen Stempel aufgeprägt hatte: Eine Compagnie mit großen künstlerischen Fähigkeiten und großem Selbstbewusstsein, was künstlerische Qualität betrifft, aber ohne jede Hybris. Außergewöhnliches künstlerisches Talent gepaart mit Bescheidenheit, dies sind auch die Qualitäten von Wolfgang Sawallisch als Künstler und Mensch. Dass es ihm gelungen ist, diese Eigenschaften auf einen so großen Theaterbetrieb zu übertragen, anstatt lediglich als Stardirigent ohne feste Verpflichtung die großen Orchester dieser Welt zu dirigieren, ist sein großes Verdienst um die Kunstform Oper. Dafür schuldet ihm die Bayerische Staatsoper Dank. Die Leitung eines Musiktheaters hat nicht nur mit Interpretation zu tun. Eine der wichtigsten Aufgaben eines Theaterleiters ist die Förderung der nachwachsenden Kunstproduzenten, auf die die Zukunft der Oper, der Musik angewiesen ist. Wolfgang Sawallisch ermöglicht mit sicherer Hand künstlerisches Wirken und unterstützt gerade junge Musiker und Sänger so, dass sie alle ihre künstlerischen Fähigkeiten entfalten können. Um begabte junge Musiker zu fördern, hat Wolfgang Sawallisch unter seinem Namen eine Stiftung gegründet. Die Bayerische Staatsoper gratuliert ihrem langjährigen Generalmusikdirektor und Intendanten zu dieser CD, einem Mitschnitt des Festspielkonzertes vom Juli 2003.
(Sir Peter Jonas - Intendant der Bayerischen Staatsoper München, 26.9.2003)

Biografien

Wolfgang Sawallisch
wurde 1923 in München geboren. Nach Privatstudien und dem Examen an der Münchner Musikhochschule begann er seine Dirigentenlaufbahn an den Städtischen Bühnen Augsburg. Ab 1953 bekleidete er Musikdirektorenstellen in Aachen, Wiesbaden und Köln. An der Kölner Musikhochschule leitete er als Professor eine Dirigier-Meisterklasse. Ebenfalls 1953 stand er bereits als jüngster jemals eingeladener Dirigent am Pult der Berliner Philharmoniker. Von 1957 bis 1962 dirigierte er bei den Bayreuther Festspielen. Von 1960 bis 1970 war er Hamburgischer Generalmusikdirektor und Erster Dirigent des dortigen Philharmonischen Staatsorchesters, gleichzeitig war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Beide Orchester ernannten ihn zum Ehrenmitglied und Ehrendirigenten. Von 1973 bis 1980 war Sawallisch Directeur Artistique des Orchestre de la Suisse Romande in Genf. 1971 wurde er Bayerischer Generalmusikdirektor, 1982 auch künstlerischer Gesamtleiter der Bayerischen Staatsoper, zu deren Ehrenmitglied er 1992 nach seinem Ausscheiden ernannt wurde. Von 1993 bis 2003 war Wolfgang Sawallisch Music Director des Philadelphia Orchestra in den USA. Er musiziert regelmäßig mit dem NHK-Orchester in Tokio (dessen einziger "Honorary Conductor Laureate" er ist), dem Orchestra Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchestra Filarmonica della Scala in Mailand, dem London Philharmonic und dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre de Paris, dem Concertgebouw Orkest, den Wiener Symphonikern und dem Israel Philharmonic Orchestra. Er ist als einziger Nichtitaliener Inhaber des "Goldenen Taktstocks Toscanini", den die Mailänder Scala ihm aus Anlaß seiner 35jährigen Verbundenheit mit diesem Haus verliehen hat. 2003 wurde er zum Ehrendirigenten der Hamburger Philharmoniker ernannt. Auch als Pianist im Kammermusikbereich und als Liedbegleiter genoss er höchstes Ansehen. Am Abend des 22. Februar 2013 verstarb Wolfgang Sawallisch im Alter von 89 Jahren in seinem Haus im oberbayerischen Grassau.


Das Bayerische Staatsorchester
ist eines der ältesten Orchester der Welt. Die Ursprünge der Münchner Hofkapelle lassen sich bis in das Jahr 1523 zurückverfolgen. Im Jahr 1811 gründeten die Musiker den Verein der Musikalischen Akademie, der die erste regelmäßige Konzertreihe Münchens ins Leben rief. Die Tradition des Orchesters ist eng mit den werken Richard Wagners verknüpft. Es spielte die Uraufführung von „Tristan und Isolde“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Das Rheingold“, „Die Walküre“ und auch die Uraufführung des „Parsifal“ 1882 in Bayreuth. Hermann Levi war von 1872 bis 1900 Bayerischer Generalmusikdirektor. Seitdem haben die bedeutendsten Dirigenten ihrer Zeit wie Richard Strauss, Felix Mottl, Bruno Walter, Hans Knappertsbusch, Clemens Krauss, Georg Solti, Ferenc Fricsay, Joseph Keilberth und Wolfgang Sawallisch dem Orchester vorgestanden. Mit Carlos Kleiber verband das Orchester eine langjährige Beziehung. Von 1998 bis 2006 war Zubin Mehta Bayerischer Generalmusikdirektor. Seit 2006 hat diese Position Kent Nagano inne. Das Bayerische Staatsorchester vereint den Anspruch eines Opernorchesters von Weltklasse mit internationalem Ruf als symphonischer Klangkörper.

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MP3 & FLAC Tracktitel Spielzeit Preis
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1) First Symphony In One Movement op. 9
Komponist: Samuel Barber (1910-1981)
Interpret(en): Wolfgang Sawallisch, Bayerisches Staatsorchester
23:06
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2) Symphonie Nr. 4 in d-Moll op. 120 - Ziemlich langsam - Lebhaft
Komponist: Robert Schumann (1810-1856)
Interpret(en): Wolfgang Sawallisch, Bayerisches Staatsorchester
11:23
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3) Symphonie Nr. 4 in d-Moll op. 120 - Romanze (Ziemlich langsam)
Komponist: Robert Schumann (1810-1856)
Interpret(en): Wolfgang Sawallisch, Bayerisches Staatsorchester
3:43
0,99 €
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4) Symphonie Nr. 4 in d-Moll op. 120 - Scherzo (Lebhaft)
Komponist: Robert Schumann (1810-1856)
Interpret(en): Wolfgang Sawallisch, Bayerisches Staatsorchester
6:37
1,99 €
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5) Symphonie Nr. 4 in d-Moll op. 120 - Lebhaft - Schneller - Presto
Komponist: Robert Schumann (1810-1856)
Interpret(en): Wolfgang Sawallisch, Bayerisches Staatsorchester
8:54
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Gesamtspielzeit  53:43  
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